Mittwoch, 24. Juli 2013

Boryeong Mud Festival

Hallo,

ein anstrengendes aber auch verrücktes Wochenende liegt hinter uns. Den Freitag Nachmittag verbrachten wir im Labor. Dort fragten uns unsere koreanischen Kollegen ob wir spontan abends Zeit hätten, denn sie würden uns, zusammen mit den zwei Gastwissenschaftlern der VTT Group, gern zum Barbecue einladen. Wir sagten “ja”, denn außer am nächsten morgen gegen zehn am Express Bus Terminal zu sein (dazu später), hatten wir nix vor. Aus dem Abendessen wurde eine richtige Kneipentour. Wir zogen von einer Bar zum Fluss zur nächsten Bar. Um zwei Uhr morgens trafen wir in unserem Zimmer wieder ein. Egal. Das war einer der besten Abende, die wir hatten. Noch schnell Sachen zusammen packen und schlafen.

DSC00552Barbecue

DSC00555James, Joon, Thomas (v.l.); Janghoon, Peeka, Alex, ich (v.r.)

DSC00562Nightlife

DSC00583nächste Station: ich, Joon, Peeka

Um halb neun machten wir uns auf den Weg um Mittags in Boryeong am Daechon Strand zu sein, um am 16. Mud-Festival mitzumischen, was wegen des Matches jedes Jahr Massen von Einheimischen und Touristen anlockt. “Ins Leben gerufen wurde die Veranstaltung 1998 von einem Kosmetikkonzern, der Produkte mit Schlamm aus der Region auf den Markt brachte. Dieser ist berühmt für seinen hohen Mineraliengehalt. Aus dem Marketingevent ist mittlerweile eines der größten Festivals Südkoreas geworden” (stern.de).

Laut Internetbeschreibung sollte es ganz einfach sein, dort hin zu gelangen. Einfach den Bus bis nach Daechon nehmen und von dort den nächsten Bus bis zum Strand. Doch ganz so einfach war es leider nicht. Nachdem wir am Bus Terminal eintrafen, um die Tickets zu buchen, sagte man uns,  dass frühestens vier Uhr nachmittags die nächste Möglichkeit bestünde. Doch was nun? Nehmen oder Nicht nehmen? Wenn ja, wären wir erst abends dort. Das traf uns wie ein Schlag ins Gesicht, denn damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet. Wir riefen unsere Freunde an und erfuhren das diese mit dem Zug unterwegs waren und machten uns dann gleichsam auf den Weg und nahmen die nächste U-Bahn zur Seoul Station um nach Zugtickets zu fragen. Doch es gäbe keine Züge von Seoul Station nach Daechon, sagte man uns und brabbelnd fügte sie hinzu “Yongsan, Yongsang”. Doch was heißt das? Schnell gegoogled und im U-Bahnnetz von Seoul geschaut und wir hatten die Antwort: Ein zweiter Bahnhof, direkt eine Station mit der U-Bahn neben Seoul Station. Also wieder die U-Bahn nehmen. Doch an der Yongsan-Station hatten wir Glück und bekamen noch Zugtickets für halb zwölf. Allerdings waren dies nur Stehplätzte für 2 1/2 Stunden. Aber egal. Schmerzenden Fußes am Daechon Bahnhof angekommen, wies schon jedes Plakat auf dieses Festival hin. Jetzt nur noch schnell den Bus zum Strand finden. Zur Bushaltestelle strömten Massen, sodass wir erst den zweiten Bus bekamen, welcher ebenfalls übervoll war und mit einem  Busfahrer, der  fast so schlimm wie in Indien, fuhr. Endlich am Ziel angekommen, mussten wir schließlich nur noch Daniel und Fabian, die anderen beiden Stipendiaten, finden. Nach mehreren Anrufen klappte es. Sie führten uns in das Domizil, was für eine Nacht unsere Unterkunft sein sollte. Koreanischer Standard stand auf dem Programm: ein Zimmer ohne Bett und ein kleines Bad. Für eine Nacht zu viert und mit Schlafsäcken wird es reichen.

Dann hieß es endlich “Schlamm frei”. Wir stürzten uns auf die verschiedenen Attraktionen wie Schlammrutschen, Schlammringen, Schlammparcour  etc. Selbst eine zweistündige Flugshow der Korean-Airforce konnte bewundert werden. Da lassen sich die Koreaner nicht lumpen und wollen eben zeigen was sie drauf haben. Ein riesen großes Gelände auf dem sich viele Nationen versammelten um Spaß zu haben, und vielen vielen Fotografen. An jeder Attraktion wird man extra noch mal mit Schlamm zugeschüttet um gut rutschen zu können. Das macht extrem großen Spaß und das Meer ist ideal, um sich den ganzen Schlamm runter zu spülen. Verrückt wie die Koreaner sind, müssen sie selbst im größten Schlamm ihr Handy dabei haben (eingetütet versteht sich). Einziges Manko des Tages: Anstehen! Und zwar überall.

Abends zogen wir dann durch die Straßen und später zur Hauptbühne wo mehrere K-Popstars ein bis zwei Lieder performten. Zum Abschluss gab es noch ein spektakuläres Feuerwerk am Strand. Das war eines der besten, das wir je gesehen hatten.

Sonntag morgen halb zehn sollte die Schlammschlacht weiter gehen. Pünktlich waren wir im Areal. Das war auch  gut, denn so hatte man jede Menge Gelegenheit alles mitzunehmen, während der Rest der Partymeute  noch mit dem Kater vom Vortag zu kämpfen hatte und sich das Areal nur langsam füllte. Nach dem Mittag hieß es dann leider abreisen, da wir noch kein Zugticket hatten und wie wir es ja schon von der Hinreise kannten, natürlich auch alles ausgebucht war. Doch es ging alles gut und wir bekamen noch einmal sehr bequeme Stehplätze Smiley.

 

DSC00620Daechon Bahnhof: Riesenplakate, die auf das Mud-Festival hinweisen

DSC00588Daechon-Strand

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DSC00615selbst im größten Schlamm noch das Handy “am Mann”

DSC00616die Schlammrutschen

DSC00618das Areal

1072651_604591276239763_971404327_ovoll mit Schlamm: Fabian, Daniel, Alex, ich (v.l.)

DSC00592so sieht das Areal abends nach der Schlammschlacht aus

DSC00603abends am Strand

DSC00605Koreanischer Standard: Zimmer ohne Bett für vier

weitere bilder unter: http://gihak.com/

Montag, 15. Juli 2013

wohnen im Goshiwon

 

Ach ja, das mit dem “Wohnung finden”, war mal wieder sehr abenteuerlich. Vor unserer Abreise versuchten wir noch mit Hilfe der koreanischen Kollegen uns eine Unterkunft zu organisieren. So versuchte unser Betreuer uns, trotz seiner bevorstehenden Hochzeit und anschließenden Flitterwochen, so gut wie es geht zu unterstützen. Nach dem Motto “irgendwas wird sich schon wieder ergeben” starteten wir in die Einführungswoche vom NRF, und machten uns keine Sorgen, denn wir waren diese Situation ja bereits aus Indien gewohnt. Doch mitten in der Woche machten wir uns dann doch ein wenig Gedanken, was nun am Freitag werden würde, wenn jeder Student in seine Gastunterkunft soll. Wir wendeten uns an Hans (bereits im vorherigen Blog vorgestellt), unserem Guide und zeigten ihm das von unserem Betreuer vorgeschlagene Motel. Kurzerhand verbrachte Hans ein paar Stunden nach dem Abendbrot bei uns auf dem Hotelzimmer und suchte sich durch koreanische Webseiten. Er tätigte unzählige Anrufe, um eine Unterkunft, möglichst in der Nähe der Universität zu finden und zu einem Preis den wir uns leisten können. Denn wohnen in Seoul ist teuer und teuer wohnen ist einfach.  Doch so richtig zufrieden war keiner von uns dreien mit dem Ergebnis. Da es ihm keine Ruhe lies, suchte Hans am nächsten Tag weiter und fand seiner Meinung nach ein gutes Angebot. Ein kleines Ein- Zimmer-Apartment halb unter der Erde, aber  doch recht hübsch auf den Bildern anzusehen.  Wir vereinbarten uns am Freitag, wohlgemerkt an Hans freiem Arbeitstag, mit ihm an der Konkuk-University Station zu treffen, um gemeinsam das Objekt der Begierde zu begutachten und um  gegebenenfalls doch noch das vorgeschlagene Motel anzuschauen. Mit einem trügerischen Gefühl machten wir uns nach dem Frühstück aus dem Seoul Palace Hotel auf dem Weg, denn bekanntlich können Bilder sehr leicht unschöne Details verbergen. Vorsichtshalber ließen wir die Koffer im Hotel, sofern das Bauchgefühl recht behielte, nicht den ganzen Tag Rucksack und 30kg Koffer bei 32°C durch Seoul zu ziehen.

Der Vermieter führte uns in einen Hinterhof. Das Zimmer, was er uns zeigte, hatte kein Bett, keine Schränke und kein Internet. Das “Badezimmer” war eine Hockdusche, d.h. es lag halb unter der Treppe des Hauses und der Duschkopf war in angenehmer 1,50m Höhe montiert. Auch wenn es recht günstig gewesen wäre (375€/m + 70€ Kaution), hätten wir für die zwei Monate alles dazu kaufen müssen. Auch das nächste Zimmer, was er uns zeigte, war nicht besser. Wir entschieden uns dagegen und hofften in der Kürze der Zeit etwas besseres zu finden. Hans nahm uns das nicht übel, denn selbst für Koreaner, so meinte er: “ The Bath was really shit!" Doch was nun? Weitersuchen! Wir liefen mit ihm weiter und klopften am nächsten Maklerbüro. Die Vermieterin zeigte uns die nächsten zwei Räume. Ähnlich der Ersten, doch schon etwas besser. Aber wir merkten schnell, wenn wir etwas preisgünstiges haben wollen, müssen wir uns auch auf etwas Enge einstellen.  Wir beschlossen, uns doch noch das Motel anschauen zu gehen. Ein Grund warum wir das nicht gleich getan haben ist, dass in Seoul die Motels ihre Zimmer eher Stundenweise vermieten Smiley.

Auf dem Weg kamen wir an mehreren Wohnblocks vorbei, wo Hans überall nach Wohnmöglichkeiten fragen ging. Da die Schilder alle auf Koreanisch waren und wir sie nicht verstanden, wären wir sowieso nie reingegangen, denn wir wären uns ja nicht mal ansatzweise bewusst gewesen, dass es sich um mietbare Zimmer handelt.  Beim vierten Anlauf brauchte er ewig bis er wieder herauskam und unser Gefühl verriet uns, das es wohl doch noch etwas geben könnte. Andererseits schreckte uns auch wieder die Vorstellung ab, was uns erwarten könnte, denn in dem Haus vor dem wir standen, stank es am Eingang nach Urin und der Flur machte ebenfalls keinen einladenden Eindruck. Es war noch ein Doppelbett in einem Goshiwon frei, sagte er uns. Diese Goshiwons sind nur wenige Quadratmeter große Räume, die das nötigste bieten: Ein Bett, einen kleinen Kleiderschrank, einen Schreibtisch, einen Mini-Kühlschrank, Dusche/WC. Jedoch das Gute an dieser Unterbringungsmöglichkeit ist, dass man in den allermeisten Fällen keine Kaution bezahlen muss, und es eigentlich keine längerfristige Vertragsbindung gibt. Man kann also einfach nach einem Monat wieder ausziehen.

Unser anfänglicher Eindruck wich aber schnell Begeisterung, denn die Mietzimmer begannen erst im 3. Stock des Gebäudes, und der untere Teil ist eine öffentliche Toilette für das benachbarte Restaurant. Der Flur änderte ebenfalls sein Erscheinungsbild. Es war alles sehr schön gefliest und auch sehr sauber. Schon im Treppenhaus hieß es deswegen: Schuhe aus! Zufrieden sagten wir “ja” und Hans ging mit uns den Mietvertrag durch, der komplett auf Koreanisch war. Und das beste: Wir sind nur 10min von der Uni entfernt. Unsere Vermieter sind Koreaner, was die Verständigung sehr schwierig macht. Doch mittlerweile, und durch Zuhilfenahme von Händen und Füßen, sowie stark vereinfachter englischer Wort Fragmente, gelingt es immer besser.

Danach zog Hans mit uns los und besorgte koreanische Simkarten bei olleh, was über eine Stunde dauerte, bis die Verträge endlich abgeschlossen waren Trauriges Smiley. Vom schlechten Gewissen geplagt, bedankten wir uns bei Hans für Hilfe, denn ohne ihn wären wir völlig aufgeschmissen gewesen. Zum Mittag essen lernten wir seine Frau kennen, denn die beiden erwarten in den nächsten Tagen Nachwuchs. Vielleicht war er auch ganz glücklich uns helfen zu können, denn so konnte  er doch den Launen seiner Frau entfliehenSmiley mit herausgestreckter Zunge . Wie dem auch sei, luden wir beide zum Essen ein und übereichten ihnen noch en paar typisch deutsche Süßigkeiten,  die wir als kleines Gastgeschenk mitgenommen hatten. Anschließend kauften wir noch Kissen und verabschiedeten uns sehr herzlich von ihm. Sogleich machten wir machten uns zurück auf dem Weg zum Hotel um unsere Koffer zu holen. Von dort nahmen wir ein Taxi zu unserer Unterkunft. Der Taxifahrer war sehr unfreundlich und gab vor zu wissen, wo er hin muss. Am Ende ließ er uns an einer Straßenecke raus und wir schoben noch gut 500m die Koffer. Aber egal, wir hatten unsere Unterkunft. Zufrieden und Glücklich. Alles andere war egal.

 

DSC00370Eingang

DSC00371Ausblick vom Korridor

DSC00433          Treppenaufgang – jeder hat seinen eigenen Schuhschrank                  

DSC00435auf unserer Etage gibt es 10 Zimmer; hinten links wohnen wir – die Koffer hatten keinen Platz mehr

DSC00437Das ist die Gemeinschaftsküche, wo es jederzeit kostenlos Reis, Fertignudeln und Kaffee gibt

DSC00438Waschminen gibt es auf dem nächsten Flur, die jederzeit benutzt werden können

DSC00467       Bettanfang mit unserer Kleidung, daneben das Bad mit Toilette als Duschkabine

DSC00471Bettende mit Blick zur Tür  

DSC00478  Soviel Platz ist zwischen Schreibtisch und Bett

 DSC00470rechts ist die Eingangstür und Schreibtisch mit unseren Laptops, TV, Kühlschrank, Ventilator

DSC00333         Hans mit seiner Frau beim Mittag essen

DSC00346Konkuk-University – 5min entfernt

Sonntag, 7. Juli 2013

Einführungswoche

 

Hallo,

für alle die noch nichts von uns gehört haben – wir sind vergangenen Sonntag gegen 17 Uhr (korean. Zeit) in Incheon, Südkorea gut angekommen Smiley. Mit etwas Verspätung starteten wir am Samstag vom Frankfurter Flughafen. Vor uns lagen fast 5 Stunden Flug zu unserer ersten Zwischenlandung in Dubai. Dort hatten wir ein paar Stunden Aufenthalt und rannten planlos durch den Flughafen. Irgendwie hatten wir ihn vom letzten Jahr anders in Erinnerung und versuchten den richtigen Weg zum Terminal zu finden. Kurz vor dem Check-In trafen wir auf einen weiteren Stipendiaten, Benjamin, der mit einem Schildchen auf sich aufmerksam machte und die gleiche Fluglinie hatte wie wir. Es trennten uns jetzt “nur” noch 8 Stunden von Südkorea. Durch die Zeitverschiebung war es in Dubai bereits Mitternacht als wir starteten. Kaputt, verschlief ich den ganzen Flug. In Incheon angekommen, erwarteten uns zwei Stationen, an denen sich lange Schlangen bildeten und wir die bereits im Flugzeug ausgefüllten Formulare einreichen mussten. Die erste: “Quarantäne”.  Die zweite: Visum, mit aufnehmen eines Fotos und Scannen der Zeigefinger. Nun hieß es nur noch Koffer holen und am Ausgang unseren Guide finden, der uns mit der Limousine zum Hotel bringen sollte. Nur war dieser nicht zu finden. Was nun? Doch nach 20 min. tauchte ein Koreaner, namens Shin Han Lee, oder wie wir ihn alle nannten, Hans, mit dem richtigen Schild auf. Zum Glück! Da keiner von uns ihm mitteilte, mit welcher Fluggesellschaft wir ankommen, wartete er bereits 3 Stunden auf uns und rannte von einen zu dem anderen Ausgang.

DSC00014startklar am Frankfurter Flughafen

DSC00015Zwischenstopp in Dubai

BIs zum Seoul Palace Hotel waren es nochmals gute 50 min. Dort angekommen checkten wir ein. Alle 9 Stipendiaten hatten ihr eigenes Zimmer. Damit sich alle Teilnehmer nun endlich beim Abendessen kennenlernen dürfen, mussten wir schnell unser Gepäck auf’s Zímmer bringen, denn wir waren die drei letzten die im Hotel ankamen (alle anderen waren bereits ein paar Tage eher da). Hans begleitete uns von nun an die kommende Woche, die einen strengen Zeitplan umfasste und stand uns bei allen Problemen zur Seite.

DSC00025das erste gemeinsame Abendessen

Als erstes ging es am Montag zu dem NRF (National Research Foundation of Korea), der mit dem DAAD dieses Stipendium fördert. Die Mitglieder hießen uns willkommen und stellten sich kurz vor. Danach ging es mit diesen zum Mittagessen, wo wir die ersten koreanischen Speisen kennenlernten. Als Besteck dienen Chopsticks und ein Löffel. Mit Stäbchen essen fällt mir noch ein bisschen schwer, man bekommt aber auf Anfrage eine Gabel. Auf dem Nachmittagsprogramm stand beim NRF ein koreanischer Sprachkurs, damit alle ein wenig Koreanisch lesen können. Für mich nichts neues, da ich in Deutschland einen bereits besuchte und erfolgreich die Klausur absolvierte Smiley.  Aber nicht nur die koreanische Schrift, auch die koreanische Kleidung “Hanbok” und Spiele lernten wir kennen. DIe Männer tragen eine bequeme Hose , die an den Knöcheln gebunden ist und dazu eine Jacke. Die Frauentracht ist erheblich aufwendiger und besteht aus mehreren Schichten. Unterhemd und weite lange Unterhosen. Ein weiter Unterrock, darüber der weite Rock, der unter der Brist gebunden wird. Eine kurze, boleroähnliche Jacke mit weiten Ärmeln wird mit einer großen Schleife vor der Brust geschlossen. Das Binden war gar nicht so einfach. Die typischen Spiele sind “Jegichagi” und “Tuho”. “Jegichagi” ist ein Outdoorspiel, dass man alleine oder mit mehreren Personen spielen kann. Man muss versuchen es mit dem Fuß zu kicken und solange wir möglich in der Luft zu halten. Bei “Tuho” wirft man Pfeile aus einer bestimmten Position in einen Holzkorb. Gewonnen hat das Team, dass die meisten Treffer erzielte.

DSC00032ich in traditioneller Kleidung

DSC00034in traditioneller Kleidung: Natalie, Eduard, ich (v.l.)

DSC00037beim Jegichagi spielen: Alex unf Eduard (v.l.)

DSC00043beim Jegichagi spielen: Alex, Benjamin, Daniel, Eduard, Hans (v.l.)

Am Abend hieß es packen um für zwei Nächte Seoul vorerst zu verlassen. Dienstag morgen starteten wir mit dem Zug nach Gyeongju. Das Wetter sah in Seoul nicht vielversprechend aus und kleidete mich mit meiner Regenjacke. Doch in Gyeongju schien sich das Wetter zu halten. Nach der Ankunft checkten wir im Hotel ein. Das Hotel war ein Resort und normalerweise schlafen die Koreaner dort auf dem Fußboden. Wir bekamen aber Betten Smiley. Schließlich aßen wir zu Mittag. Danach besuchten wir das Gyeongju National Museum.  Das Museum kann auf eine 90-jährige Geschichte zurückblicken. Gyeongju war die Hauptstadt des Königreiches Silla (57 v.Chr. - 935 n.Chr.), Auf dem Gelände kann man die berühmteste Tempelglocke, die Glocke von König Seongdeok, bewundern. Das Cheonmachong ist die Grabstätte einer unbekannten Person in Gyeongju aus der Silla-Dynastie, vermutlich aus dem späten 5. oder frühen 6. Jahrhundert gelegen im Daeneungwon, einer parkartigen Anlage im Zentrum Gyeongjus mit einer Vielzahl solcher Grabhügel.

DSC00082der exquisite Bus

DSC00092Mittag essen

Gyeongju National Museum:

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DSC00131rumalbern mit Hans (hinten), Alicia, ich, Natalie (v.l.)

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DSC00161Grabhügel

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DSC00167Abendessen auf dem Fußboden

Alex, Fabian, Daniel, Ryan (NRF), Eduard (v.l.)

Benjamin, Natalie, Dorothea, ich, Alicia (von rechts)

Am Mittwoch besuchten wir das Kernkraftwerk in Wolsung, Hyundai Motors und Bulguksa. Bulguksa ist ein buddhistischer Tempel und gilt als Meisterwerk der Blütezeit der buddhistischen Kunst im Silla-Königreich. Er beheimatet sieben Nationalschätze Südkoreas: zwei Steinpagoden, zwei Treppenanlagen, zwei vergoldete Buddhastatuen und einen Reliquienbehälter.

Kernkraftwerk Wolsung:

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Mittag essen:

DSC00201roher Fisch

bei Hyundai:

DSC00210Alex’ neuer Traumwagen

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1010253_10151525144193716_1799811802_nder Jungbrunnen: wer davon trinkt, soll länger leben

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Nach einer weiteren Nacht im Resort fuhren wir am Donnerstag nach Pohang und besuchten dort POSCO (Pohang Iron and Steel Company), den viertgrößten Erzeuger von Stahl in der Welt und das Accelerator Lab. Nach dem Mittag fuhren wir alle, bis auf einen, der die nächsten acht Wochen in Pohang bleiben wird, zurück nach Seoul und verbrachten den letzten gemeinsamen Abend zusammen. Am Freitag nach dem Frühstück verteilt sich dann die Gruppe an die jeweilige Uni bzw. Unterkunft. Drei gehen nach Daejon, der Rest bleibt in Seoul.

bei POSCO:

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letztes gemeinsames Abendessen mit Unterhaltungsprogramm:

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